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Johannes Gutenberg - Erfinder und Medienrevolutionär
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  1. Ständige Einrichtungen

Ständige Einrichtungen

Gutenberg Gesellschaft

Internationale Gesellschaft für Geschichte und Gegenwart der Druckkunst e.V.

Die zur Förderung der Erforschung des Druck- und Buchwesens und zur ideellen und materiellen Unterstützung des Gutenberg-Museums in Mainz gegründete Internationale Gutenberg-Gesellschaft feierte im Jahr 2000 ihr 100jähriges Bestehen.

In dem 1926 begründeten GUTENBERG-JAHRBUCH, das heute zu den weltweit führenden fachwissenschaftlichen Periodika gehört, veröffentlicht die Gesellschaft Forschungsbeiträge international anerkannter Autoren in deutscher, englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache. Daneben sind seit Gründung der Gesellschaft mehr als 130 Monographien und "Kleine Drucke der Gutenberg-Gesellschaft" erschienen.

Das Gutenberg-Jahrbuch und die "Kleinen Drucke der Gutenberg-Gesellschaft" sind in dem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 60,- Euro (für Studenten 30,- Euro) enthalten. Alle Beiträge und Spenden an die als gemeinnützig anerkannte Gutenberg-Gesellschaft sind steuerlich absetzbar.

Seit 1968 verleiht die Internationale Gutenberg-Gesellschaft den gemeinsam mit der Stadt Mainz gestifteten GUTENBERG-PREIS für hervorragende Leistungen technischer, künstlerischer oder wissenschaftlicher Art auf dem Gebiet der Druckkunst.

Die Gesellschaft hat heute rund 1.400 Mitglieder in 38 Ländern der Welt.

GUTENBERG-GESELLSCHAFT
Internationale Vereinigung für Geschichte und
Gegenwart der Druckkunst e. V.
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon: 06131/22 64 20
Telefax: 06131/23 35 30
info@gutenberg-gesellschaft
www.gutenberg-gesellschaft.de

Gutenberg Shop

In unserem Online-Shop finden Sie Geschenkideen, Fachliteratur, Nützliches und Kurioses rund um Gutenberg und die Buchdruckkunst. Bestellen Sie unkompliziert und sicher gleich hier im Internet oder besuchen Sie uns in Mainz. Wir freuen uns auf Sie.

Gutenberg Stiftung
Gutenberg-Shop
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon: 0049-6131-220469
Telefax: 0049-6131-143798
E-Mail: infogutenberg-shopde
Internet: www.gutenberg-shop.de

Gutenberg-Stiftung

Seit der Gründung des Gutenberg-Museums im Jahr 1900 hat das Engagement der Mainzer Bürgerschaft Tradition. Stets waren es die Bürger, die wesentliche Anstöße zur Weiterentwicklung des Hauses gegeben und auch die Finanzierung mitgetragen haben. Die Gutenberg Stiftung sieht sich ganz in dieser bürgerschaftlichen Tradition.

Gutenberg Stiftung
Liebfrauenplatz 10
55116 Mainz
www.gutenberg-stiftung.de

Mainzer Minipressen-Archiv

Geschichte und Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives

Das Mainzer Minipressen-Archiv (MMPA) besteht in seiner jetzigen Form seit 1980 und ist dem Gutenberg-Museum angeschlossen.

Ursprüngliche Aufgabe des MMP-Archives ist die Sammlung der literarischen Erzeugnisse von kleinen und kleinsten Druckereien und Verlagen, auch Minipressen genannt, deren Produktion in öffentlichen Bibliotheken und Archiven erfahrungsgemäß nur schwer Aufnahme fand. Entweder wurden die geringen Auflagen gar nicht bekannt, oder aber als "Alternativliteratur" nicht zur Kenntnis genommen.

Diese Kleinstdruckereien und Kleinverlage kommen seit 1970 alle zwei Jahre auf der Mainzer Minipressen-Messe (MMPM)/Internationale Buchmesse der Kleinverlage und künsterlischen Handpressen zusammen, bei deren Veranstaltung das MMP-Archiv wesentlich beteiligt ist. Initiator und erster Veranstalter der Messe war Norbert Kubatzki, ein Mainzer Kleinverleger.

Inzwischen wurde die MMPM mit etwa 360 ausstellenden Kleinverlagen und durchschnittlich 15.000 Besuchern zur größten Buchmesse von Kleinverlagen in Europa. Sie ist damit Umschlagplatz neuester Ideen und Trends für den Druck und das Verlegen von Literatur und Kunst geworden.

Ein Teil der von den Minipressen ausgestellten Bücher und Zeitschriften wird nach der Messe dem MMPA übereignet, gleichermaßen als Dank für die kostenfreie Ausstellungsmöglichkeit. Der Fundes des MMPA entstand im wesentlichen durch diese Spenden. Hinzu kamen u. a. die vollständige Zeitschriftensammlung des "U-Archives" (Hamburger Untergrundarchives), eine vollständige Ausgabe der linken Tageszeitung "TAZ", die Literaturzeitschriftensammlung von Günther Emig (Herausgeber des "Verzeichnisses deutschsprachiger Literaturzeitschriften" VdL), die Alternativzeitschriften von Udo Pastemey (Hrsg. der "Bibliographie der Gegenkultur"), die Alternativzeitschriftensammlung von Hadayat-Ullah PG Hübsch, sowie viele neuere in Kleinverlagen erschienene Literatur- und Kulturzeitschriften.

Für den Benutzer bildet das MMPA eine einzigartige Sammlung von Büchern (ca. 6.000), Zeitschriften, (ca. 1.500 Titel in 16.000 Heften), Pressendrucken (ca. 200), Videos (ca. 30), Tonträgern (ca. 200), Plakaten (ca. 500), Flugblätter (ca. 1.000), Prospekten aus Kleinverlagen (ca. 30.000) und Kleinverlagsadressen (ca. 6.000/Stand 10/97) und gibt damit einen guten Überblick über deren Produktion im deutschsprachigen Raum. Er erhält einen guten Eindruck über das Entstehen und die Arbeit von Minipressen und das Archiv vermittelt - durch Gespräche, Seminare und weiterführende Literatur - erste Hilfen zum Selbstverlag eigener Werke oder zur Gründung eines eigenen Verlages. Seit 1987 erhält die Messe einen steigenden Zulauf von Kleinverlagen aus ganz Europa; neben französischen, holländischen und englischen "small presses" nehmen zunehmend auch junge Verlage aus dem Osten Europas daran teil und spenden dem Archiv ihre Produktion.

Zur jeweiligen Messe gibt das MMPA einen Katalog internationaler Pressen, Klein- und Autorenverlage heraus, welcher über 450 Adressen, Verlagsvorstellungen und Artikel zum Kleinverlagswesen und zur Buchkunst und Schriftstellerei enthält.

Zur Zeit arbeiten wir an einer virtuellen Minipressen-Messe, um Interessierte am Kleinverlage ganzjährig zusammenführen zu können. Adresse: http://www.minipresse.de.

Darüber hinaus bearbeitet das MMPA auch den V. O. Stomps-Preis der Stadt Mainz. Der Kleinverleger, Schriftsteller und Literaturförderer Victor Otto Stomps unternahm verlegerische Wagnisse, zu denen andere nicht den Mut fanden und wurde Vorbild für viele Kleinverlage der Nachkriegszeit. Im Andenken an ihn verleiht die Stadt Mainz alle zwei Jahre einen Preis für herausragende Leistungen kleinverlegerischer Tätigkeit. Der Preis ist mit zweimal DM 5.000,- dotiert und wird vergeben in den Sparten Buch- und Zeitschriftenverlag. Bewerbungen hierzu sind ständig möglich.
Eine Jury wählt vier Monate vor der jeweiligen Minipressen-Messe die zwei Preisträger aus und zu ihrer Eröffnung wird der Preis vergeben. Minipressen-Messen finden immer im ungeraden Jahr statt und werden an Christi Himmelfahrt eröffnet und dauern bis zu dem darauf folgenden Sonntag.

Aus Beständen des Archives und Leihgebern stellten wir diverse Ausstellungen zusammen, die sich interessierte Institutionen ausleihen können. So verfügen wir zur Zeit über folgende Ausstellungen: Retrospektive Mainzer Minipressen-Messe, V. O. Stomps-Preisträger der Stadt Mainz, der Zeichner Gerhard Seyfried.

Weitere Informationen sind erhältlich beim
Mainzer Minipressen-Archiv
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Tel/Fax: 0 61 31/12 26 76
gutenberg-minipressestadt.mainzde
www.minipresse.de

Gutenberg-Bibliothek

Die Gutenberg-Bibliothek ist eine auf das gesamte Gebiet der Buch-, Druck- und Schriftgeschichte bezogene Fachbibliothek. Sie umfasst etwa 80.000 Bände und Periodika.Als Präsenzbibliothek stellt sie ihre Bestände im Lesesaal zur Verfügung, der allen Interessenten unentgeltlich zugänglich ist. Die Bestände sind zum größten Teil in Magazinen untergebracht. Im Lesesaal befindet sich eine Handbibliothek. Ein Teil der Bestände wird dauernd oder wechselnd im Museum ausgestellt.

Die Bibliothek gliedert sich in die Bereiche "Inkunabelsammlung", "Ausstellungsstücke" und "Fachliteratur":

Die Inkunabelsammlung, vorwiegend eine Leihgabe der Mainzer Stadtbibliothek, umfasst über 4000 Titel und ist in einem eigenen Katalog erfasst. Neben der Spezialliteratur stehen zu diesem Fachgebiet zusätzlich eine Microfiche-Edition der wichtigsten Inkunabeln aus bedeutenden Sammlungen zur Verfügung.

Zu den Ausstellungsstücken gehören Druckwerke verschiedenster Art, die jeweils zeittypisch und historisch bedeutsam sind oder sich in besonderem Maße durch ihre buchkünstlerische Qualität auszeichnen. Dieser Bestand ist sowohl durch einen alphabetischen Kreuzkatalog mit zahlreichen Verweisungen als auch durch
einen chronologisch geordneten Katalog erschlossen. Separat erfasst sind zusätzlich deutsche und ausländische Pressendrucke, bibliophile Reihenwerke, Haus- und Privatdrucke.

Die Fachliteratur, auf das gesamte Gebiet der Druck- und Schriftgeschichte bezogen und nach Art und Umfang einmalig, wird laufend von Schülern, Studierenden, Wissenschaftlern und anderen Interessenten benutzt. Sie ist in einem systematischen und verschiedenen alphabetischen, oder auch mit EDV erstellten Katalogen erfasst.

Zum Buchbestand der Bibliothek gehören zusätzlich noch die Sammlung "Hettler" (Bucheinband) und "Mori" (Schriftgießerei) sowie das gesondert katalogisierte Minipressen-Archiv, das als eigene Abteilung ausgelagert
untergebracht ist. Von großer Bedeutung ist auch die Sammlung von Schriftproben sowie die überdurchschnittlich umfangreiche Exlibris-Sammlung.

Über einen Besuch von Ihnen würden wir uns freuen.

Adresse:

Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon: 06131/12 26 23
Telefax: 06131/12 34 88
gutenberg-bibliothekstadt.mainzde
www.gutenberg-bibliothek.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: geöffnet von 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.30 Uhr (Letzter Einlass um 16.30 Uhr). Im Rahmen unseres Dienstleistungsabends öffnen wir nach Anfrage und Absprache an einem dieser Tage bis 19.00 Uhr. Samstag, Sonntag, Montag und an den gesetzlichen Feiertagen ist geschlossen.

Deutsches Buchbindermuseum e.V.

Das Deutsche Buchbindermuseum e.V. ist ein eigenständiges Museum und wird von einem eingetragenen Verein in enger Zusammenarbeit mit dem Gutenberg-Museum geführt. Satzung und Ziele sind unter www.deutsches-buchbindermuseum.de einzusehen.

Im 4. Obergeschoss des Gutenberg-Museums präsentiert sich das Deutsche Buchbindermuseum den Besuchern wie eine Abteilung des Museums, in der eine Buchbinder-Werkstatt, Materialien und Einbandtechnik, historische Einbände und die Geschichte des Handwerks gezeigt werden. Zu den herausragenden Stücken zählen die Zunftlade von 1752, die Buchbinderkanne aus dem Jahr 1655, eine Buchbinderfahne aus dem 19. Jahrhundert, barocke Prozessionsstäbe und das Musterbuch des Buchbinders Carl Lehmann aus Berlin (1821).

Über einen Besuch von Ihnen würden wir uns freuen.

Gutenberg-Museum:
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon: 06131/12 26 40 (Sekretariat)
Telefon: 06131/12 26 41
(Kurator Dr. Claus Maywald-Pitellos)
claus.maywald-pitellosstadt.mainzde
www.gutenberg-museum.de
www.deutsches-buchbindermuseum.de

Verein Deutsches Buchbinder-Museum e.V.
Erwin Hassdenteufel
Pfädchengasse 9
55127 Mainz
Telefon: 06131/47 26 51
infobuchbinderei-hassdenteufelde
www.buchbinderei-hassdenteufel.de
www.deutsches-buchbindermuseum.de

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